Unser erster Ausflug in St. Vincent führte zu den Dark View Falls im Norden der Insel. Vom Dinghy-Dock konnten wir den Weg zum Eingang des Nationalparks zu Fuß zurücklegen. In circa 45 Minuten gelangten wir zum Park, wo wir viele Deutsche antrafen. Es hat wohl wieder ein Kreuzfahrtschiff auf St. Vincent angelegt. Nachdem die Touri-Busse weiterfuhren, wurde es im Park wieder ruhiger. Über einen Pfad und Treppen ging es den Hang hinauf. Der erste Wasserfall ist schnell erwandert, zum zweiten ist der Pfad noch etwas steiler und ein bisschen schwieriger.


Der erste Wasserfall war sehr schön. Hier gab es auch schon den ersten künstlich geschaffenen Pool, um im Wasser zu baden.


Am Ende des Weges sahen wir dann den natürlichen Pool, der vom Wasserfall gespeist wurde. Wir zogen unsere Schwimmsachen an und gingen eine Runde plantschen. Das Wasser war kühl und erfrischend.



Am nächsten Tag sind wir ein paar Meilen weiter in Richtung Süden gefahren. Wir haben uns die Bucht Kearton’s Bay ausgesucht, da hier ein Stützpunkt von unserem Segelverein Trans Ocean liegt.

In dieser Bucht lagen wir an zwei Mooringbojen, damit das Schiff nicht herumschwojt Insgesamt haben hier 6 Schiffe auf diese Weise Platz. Der Trans Ocean Stützpunkt ist auch ein Restaurant für die Segler, die hier anlegen. Dies ließen wir uns nicht entgehen und hatten mit einem anderen Seglerpärchen ein Viergänge-Menü mit kreolischem Essen.
Die Nachbarbucht Wallilabou ist seit 2003 eine touristische Attraktion. Diese Bucht war der Hauptdrehort für „Fluch der Karibik“. Wir machten uns mit dem Dinghy auf den Weg und lagen an dem Steg an, an dem schon Jack Sparrow angelegt hat. Die Jahrzehnte haben am Steg genagt und viel ist nicht mehr übrig geblieben. Zum Glück wurde ein Holzgerüst zum Anlegen dazugebaut.

Als wir ankamen, war bereits ein Bus mit Leuten vom Kreuzfahrtschiff dort.

Wir entschieden uns, den Drehort später anzuschauen, und verließen die Bucht in Richtung unseres zweiten Ziels, der Wallilabou Falls.


Wir genossen die Kühle des Wassers bis zum Nachmittag. Danach gingen wir zum Strand zurück. Dort angekommen waren wir alleine am Drehort und konnten uns die Gebäude und Requisiten anschauen.





Auf dem Rückweg sind wir mit dem Dinghy zur Nordseite gefahren. Hier hingen die Piratenskelette in einer der Anfangsszenen. Der Fels steht jetzt noch markant hervor.
